[ACW] Battle for  Kentucky

Dieses Mal trafen die Truppen der Nord- und Südstaatler im Westen der Appalachen aufeinander, und zwar im schönen Kentucky. Kentucky hatte vor einigen Schlachten erst Flagge bekannt und wurde vom Süden erobert. In diesem Spiel versuchte der Norden den kleinen Staat zurückzuerobern.

Hinweis: Der Text steht immer unter dem passenden Bild.


Die Aufstellung:

Beide Truppen trafen unvorbereitet aufeinander, so dass sie sich zu Beginn bereits sehr nah gegenüber standen. Zudem waren nur zwei Drittel aller Truppen bereits auf dem Schlachtfeld, der Rest traf erst nach und nach über die jeweiligen Spielfeldkanten ein. Auf der linken Flanke der Unionstruppen massierten sich größere Truppenverbände, während die rechte Flanke vergleichsweise offen blieb.


 

Detailaufnahmen vor der Schlacht

IMG_1244Die Südsstaatler nahmen ihre Position hinter der Steinmauer ein.

IMG_1245Diese Scouts aus dem Süden begannen auf der Straße, um den Unionssoldaten in die Flanke zu schießen. Dies wurde durch die Platzierung eines kompletten Infanterieregiments widerum in ihrer Flanke gekontert.

IMG_1243Der Offizier der Südstaatler-Kavallerie konnte seine Mannen gerade noch im Zaum halten, die auf die gegnerischen Späher zustürmen wollten.


Das Spiel

1. SpielzugIMG_1239Auf der rechten Unionsflanke bereitete die CSA-Inf ein Flankenmanöver vor, indem es sich in die Flanke der Nordstaatenkavallerie begab und diese dort unter Beschuss nahm. Die Musketen der Soldaten waren wohl schlecht vorbereitet, denn der Beschuss verursachte nur wenig Schaden. IMG_1238Angesichts dieser Bedrohung beorderte der Nordstaatengeneral eine Infanterieregiment, um wiederum den Rebellen in die Flanke zu schießen.IMG_1242Daraufhin entspann sich der Kampf in der Mitte. Die Unionsspäher verzogen sich erst mal angesichts der wilden Kavallerie in den angrenzenden Wald. Daraufhin griffen die ungestümen Kavalleristen das Infanterieregiment auf dem Hügel an. Auch ihnen blieb das Kriegsglück verwehrt, so dass sie sich wieder hinter ihre eigenen Reihen zurück zogen.IMG_1240IMG_1237Auf der linken Flanke konnten die Unionssoldaten die Späher durch zwei kurze Angriffe vom Schlachtfeld treiben. Plänkler sind einfach keine Herausforderungen für formierte Truppen.

IMG_1236

Die Kavallerie auf der rechten Unionsflanke legte nun mit zwei hintereinander ausgespielten Aktivierungen einen Husarenritt zurück und schafften es, die Kanone der Rebellen zu zerstören. In ihrem Überschwang ritten sie gleich weiter, um den Zouaven in die Flanke zu fallen.IMG_1235

Hier zeigte sich allerdings, dass ihr Übermut zu viel war. Die Zouaven zeigten ihre Standfestigkeit und besiegten die Nordstaatenreiter sogar in ihrer eigenen Flanke. Die Reiter wurden einfach zerrieben.

IMG_1234Auf der rechten Flanke zog sich schließlich noch das Rebellenregiment zurück auf den Hügel, da es einen Flankenangriff der Unionssoldaten fürchtete. Die Unionssoldaten setzten ihnen nach und beschossen sie auf kurze Reichweite. Einige der Südstaatensoldaten starben, aber das Regiment insgesamt hielt stand.

IMG_1233Wiederum auf der linken Flanke rückten ein noch frisches Regiment der Nordstaatler weiter vor, um den Druck auf dieser Flanke weiter zu steigern. Der erste Spielzug war zu Ende, und es sah gar nicht so schlecht aus für den Norden. Aber noch waren auf beiden Seiten ein Drittel der Truppen in Reserve, so dass das Kriegsglück sich schnell wenden konnte.

2. Spielzug

IMG_1232So begann dann auch der 2. Spielzug mit einem fulminanten Angriff der Südstaatenkavallerie, die auf der rechten Flanke direkt aus der Reserve kommend, dem US-Infanterie-Regiment in die Flanke fiel. Wir waren uns nicht sicher, ob wir das so regelgerecht spielten (also, dass ein Regiment direkt aus der Reserve angreifen kann), aber es erhöhte definitiv das Schlachtgetümmel, also legten wir die Regeln in diesem Sinne aus.

IMG_1231Es zeigte sich nämlich, dass die Südstaatenkavallerie noch etwas verwirrt von ihrem langen Marsch war, so dass sie den Nahkampf glorreich verpatzte und sich gebeutelt zurück zog. Im Gegenzug tauchte nun sogar die Nordstaatenkavallerie aus der Reserve auf und fiel dem Südstaaten-Infanterieregiment in den Rücken. Die Männer hielten aber trotz des Angriffs in den Rücken verzweifelt stand.

IMG_1230Doch damit sollte es nicht genug sein. Ein neues Regiment Rebelleninfanterie tauchte aus der Reserve aus und fiel widerum der Nordstaatenkavallerie in den Rücken. Der Kampf tobte wild, doch keine Seite konnte eine Entscheidung erzwingen. Wir waren uns unsicher, ob diese Situation tatsächlich so historisch war (die altbekannte Sandwich-Zangenbewegung), aber wer weiß schon, was im Getümmel der Schlacht so passiert?

IMG_1229Schließlich brachte ein weiteres frisches Regiment der Nordstaaten aus der Reserve die Entscheidung. Sie fielen dem letztgenannten Rebelleninfanterieregiment in die Flanke und gemeinsam konnten sie den Nahkampf für sich entscheiden. Ein Regiment der Südstaatler war komplett zerstört, während sich das andere schwer zerrüttet zurück zog.

IMG_1228Um den Druck auch auf dieser Flanke zu erhöhen bewegten sich das auf dem vorherigen Bild ganz linke Regiment (welches nicht im großen Kampf mitgekämpft hatte) direkt vor die Südstaatenkavallerie und beschoss diese, allerdings ohne nennenswerten Erfolg.

IMG_1227Dsa geschundene Infanterieregiment der Südstaatler zog sich weiter zurück um etwas zu verschnaufen. Da nahte auch schon eine weitere Bedrohung in Form einer weiteren Nordstaatenkavallerie, die aus der Reserve kam und mit zwei Aktivierungen einen Gewaltritt hinlegte um der Südstaatenkavallerie in die Flanke zu fallen.

IMG_1226Sie schafften es auch, diese zu zerstören. Auf der rechten Flanke waren die Rebellen nun fast komplett eingebrochen. Zwei Regimenter vernichtet, eines erschöpft und in Unordnung. Dagegen mussten die Unionstruppen nur leichte Verluste vermelden, alle Regimenter waren sogar noch intakt.

IMG_1225Da versuchten die Rebellen einen Vorstoß im wenig verteidigten Zentrum. Sie griffen in einer schnellen Aktion die Späher der Union an. Diese zogen sich auf die Straße zurück, konnten aber dem Nahkampf nicht ganz ausweichen.

IMG_1224Sie wurden im folgenden Nahkampf vernichtet, woraufhin die Rebellenkavallerie sich wieder zur eigenen Frontlinie zurück zog und neuformierte.

IMG_1223Nun ging auch auf der linken Flanke das große Sandwichessen los. Ein Südstaatenregiment tauchte aus der Reserve auf und fiel den Truppen aus dem Norden in den Rücken.

IMG_1222Das Unions-Regiment wurde vernichtet und die Rebelleninfanterie formierte sich so, dass sie die Flanke der anderen Unionssoldaten aufrollen konnten. Sollte dies der Einbruch auf der linken Flanke sein?

IMG_1221Doch die Unionssoldaten hielten dem Flankenangriff der Rebellen stand. Und zum Glück für die Union tauchte nun ein Regiment aus der Reserve auf und griff die Südstaatler in den Rücken an. Wieder entspann sich ein großer Nahkampf,

IMG_1220die die Unionssoldaten für sich entscheiden konnten. Die linke Flanke war gesichert!

Zum Ende des zweiten Spielzugs lagen alle Vorteile in den Händen der Union. Auf beiden Flanken waren die Linien stabilisiert und erheblicher Druck auf die Linien der Rebellen aufgebaut worden. Drei zerstörten Regimentern der Nordstaaten standen fünf zerstörte Einheiten der Südstaatler entgegen. Konnte der Rebellengeneral das Ruder noch mal herumreissen?

3. Spielzug

IMG_1219Auf der rechten Flanke zog sich das geschundene Infanterieregiment weiter zurück, da die Unionssoldaten beängstigend nahe kamen. Gleichzeitig versuchten einige Scharfschützen aus dem Süden ihr Glück und legten auf die Unionskavallerie an. Die Schüsse verhallten aber ohne größeren Schaden anzurichten.

IMG_1218Besser schlugen sich die Scharfschützen im Nahkampf. Die Unionskavallerie wollte die Bedrohung durch die Scharfschützen im Nahkampf auslöschen und griff die Rebellen an. Diese schlugen sich aber so wacker, dass die Unionskavalleristen sich lieber zurück zogen. Wer hätte das gedacht?

IMG_1217Es gab aber doch noch eine weitere Kavallerieinheit des Nordens, die in der ganz linken Ecke des Schlachtfelds auf weitere Befehle wartete. Diese zog schließlich in einem schnellen Ritt in Richtung Mitte. Dort hatte sich nämlich das Zouavenregiment nach vorne gewagt und das US-Regiment auf dem Hügel unter Beschuss genommen. Obwohl es gut aussah für den Norden, wollte der Unionsgeneral kein Risiko eingehen, dass seine linke Flanke von Zouaven aufgerollt wurde.

IMG_1215Also gab der General den Befehl aus, dass die Kavalleristen die Zouaven im Nahkampf besiegen sollten. Dies gelang auch, so dass sich die Zouaven erschöpft und in Unordnung hinter die eigenen Reihen zurück ziehen mussten. Die Unionsreiter positionierten sich nach dem Nahkampf neu.

IMG_1214Auf der rechten Flanke rückte das US-Infanterieregiment weiter vor und beschoss die Scharfschützen, die nun auch erschöpft waren.

Was hatte der Südstaatengeneral nun noch zur Verfügung? Ein frisches und zwei erschöpfte Regimenter Infanterie, ein erschöpftes Regiment Zouaven und erschöpfte Scharfschützen. Mit diesen Soldaten schien ein Sieg unmöglich geworden zu sein, vor allem da der Norden noch über genug frische Truppen verfügte. Also gab der Rebellengeneral diese Schlacht verloren und zog sich aus dem Staate Kentucky zurück.

Ein klarer Sieg für den Norden!

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